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Wetterverklärungen

Ich weiß, dass sich Erinnerungen häufig im Laufe der Zeit verklären. Sicherlich trifft das auch in gewissem Maße auf meine Wettererinnerungen zu. Früher meine ich, dass die Sommer schön warm waren, lange das Baden - meine damalige Lieblingsbeschäftigung - möglich war und auch schönen Ausflügen nichts entgegen stand. Sicherlich ist das in gewisser Hinsicht nicht ganz reell, weil ja schöne Ausflüge gerade bei perfektem Badewetter doch sehr anstrengend sein können.

Heute habe ich nicht mehr die Zeit, all diese vielen Ausflüge zu machen und bin dann auch genervt, wenn das Wetter zu extrem ist. Extrem umfasst sicherlich vieles: ganz heiße Tage, die den Aufenthalt auch innerhalb geschlossener Räume sehr anstrengend machen oder auch sehr regnerische Tage. die so kühl sind, dass nicht einmal kurzärmlig möglich ist. Dann verfalle ich den Gedanken an die gute alte Zeit und schwelge etwas in Sentimentalität. Wahrscheinlich kommt ein guter Teil dieser negativen Gefühle aus dem Grundgedanken heraus, dass ich gar nicht mehr die Zeit hätte, mich voll auf die natürliche Witterung einzulassen, sondern das Wetter sich optimalerweise meinem Zeitkorsett unterwerfen müsste.

Aber wahrscheinlich wäre ich auch nicht in der Lage, wenn ich mir denn das optimale Wetter stricken könnte, etwas zu finden, mit dem auch nur ein maßgeblicher Teil meiner Umgebung annähernd zufrieden sein würde. Ich muss einfach mein Anpassungsverhalten etwas verbessern.
3.10.10 09:22


Wohin mit den Altsachen?

Jeder kennt das sicherlich. Man sieht ein tolles Elektrogerät oder einen sonstigen Einrichtungsgegenstand oder auch nur ein tolles Kleidungsstück.

Wenn man ehrlich ist, hat man allerdings genau solch ein Teil, das auch noch wunderbar funktionstüchtig ist, daheim. Also was tun? Weiternutzen des alten Teils, das nicht ganz dem neuesten Stand der Technik entspricht? Bei Elektrogeräten und Einrichtungsgegenständen sicherlich im ersten Schritt eine vernünftige Option. Bei Kleidung kann man sich sagen, dass im Schrank auch eine friedliche Co-Existenz möglich ist.

Bei den anderen beiden Sachen heißt es allerdings meist: entweder - oder! Ich denke, eine gewisse Konstanz bei derartigen Dingen ist nicht unvernünftig, denn jeden Style mitzumachen führt nicht notwendigerweise zu Befriedigung. Und neben finanziellen Folgen bleibt auch die Entscheidung, was man mit dem alten Teil tun soll? Schade finde ich immer die endgültige Entsorgung; da bin ich zu nostalgisch. Optimal ist daher eine Wiederverwendung in irgendeiner Form durch Bekannte (perfekte Lösung) oder Sonst-Interessierte (soweit es nicht im Abfalleimer landet, auch nicht zu verachten, da mein Platz wieder frei ist und jemand anders einen Nutzen ziehen kann).

Schweren Herzens habe ich mich so vor kurzem von meinem sehr sorgfältig ausgewählten Wasserkocher verabschiedet, der technisch nicht ganz auf der Höhe war, aber leider partout nicht kaputt werden wollte. Ich hoffe, dass er es jetzt sehr schön hat.
27.9.10 20:57


Technik regiert die Welt!

Früher, in den alten Zeiten, schrieb man noch Briefe, benutzte Wählscheibentelefone, die nur von der deutschen Post sein durften, und wartete geduldig auf Reaktionen. Ich weiß das klingt für voll integrierte heutige Techniker so wie für mich die Geschichten vom Königlich Bayerischen Amtsgericht, bei dem alles ganz gemütlich ablief und am Schluss in der Wirtschaft endete.

Vor kurzem habe ich gehört, dass jeder technische Fortschritt zu seiner Zeit kritisch war und auch die Einführung des gedruckten Buches, ohne das ich mir ein Leben nicht vorstellen könnte, vielen wie ein Weltuntergang erschien. Man muss sich das Leben zu all diesen Zeiten auch einmal vorstellen. Reisen waren mühsam und konnten (wollte man nicht alles über Stock und Stein zu Fuß unternehmen) nur mittels Tiernutzung etwas angenehmer gestaltet werden. Im Alltag konnte nicht jeder lesen oder schreiben und Kontakte zu weggezogenen Verwandten waren nicht einfach zu halten.

Heute hingegen stehen mir Flugzeug, Zug und Auto als Transportmittel zu meinen Lieben zur Verfügung. Sollte es ausnahmsweise einmal nicht möglich sein, sich direkt zu sehen, bleibt der permanente Handy oder Onlinekontakt, bei dem sogar bewegte Bilder ausgetauscht werden können. Der Gedanke, nicht erreichbar zu sein, verursacht beim eingefleischten Facebooknutzer wahrscheinlich einen ärztliche Behandlung nötig machenden Panikanfall.

Heute war ich in einer Besprechung, in der mein Gegenüber sein Handy sogar mit auf die 3 Meter zur Tür nahm (wo er um weitere Getränke bat), um es dann nach 5 Sekunden wieder zurück auf den Tisch zu legen. Entsprechend abgegriffen sah das Handy auch aus. Mein Handy (ja ich besitze auch sowas) fristet hingegen ein eingesperrtes Leben in meiner (gefüllten) Tasche, bei dem es sich in der Regel mit den anderen Tascheninsassen vergnügt und nicht mal zuverlässig beim Klingeln von mir wahrgenommen wird. Wer weiß, wenn dieser Text in einigen Jahrzehnten von einem dann modernen Menschen gelesen wird, denkt er, dass ich von der Steinzeit erzähle.

Fortsetzung folgt!
4.9.10 16:59


Ich kann mich nicht entscheiden, welche Dosendeckel besser sind!

Ich meine mich vage zu erinnern, dass Dosen in der Energiebilanz einen schlechten Wert haben und grundsätzlich zu vermeiden wären. Das kann aber durchaus sein, dass ich hier nicht den aktuellsten Stand habe und die Dosen perfekt wiederverwendbar sind.

Tatsache ist, dass man Dosen heute seltener im Geschäft sieht als früher, aber leider komme ich bei manchen Sachen einfach nicht daran vorbei. Die normalen Dosen haben ja heutzutage alle den Aufzieher, den wir früher nur von Getränkedosen kannten. Grundsätzlich ganz nett, weil man keinen Öffner braucht. Allerdings habe ich da auch schon schlechte Erfahrungen gemacht. Gerne bricht mir das Aufziehding weg, so dass ich doch nach dem Öffner suchen muss, obgleich ich unter Umständen extra die teurere Variante gekauft habe. Bei Tierfutterdosen kann man aber meist eh nicht wählen und muss immer die Variante mit Aufzieher wählen.

Aber ich bin auch nicht wirklich sicher, ob die aufwendiger produzierte Variante wirklich die bessere ist, weil ich mich immer furchtbar beim Reinigen danach schneide, wenn ich es nicht schaffe, mit meiner Hand nicht in die Nähe der Kanten zu kommen. Die Müllsortierung führt ja in der Regel dazu, dass die Dinger nochmals etwas sauber gemacht werden müssen (was in der Regel doch intensivere Reinigung erfordert), um dann in irgendeinen passenden Container (hoffentlich in häuslicher Nähe) entsorgt zu werden. Und diese Kanten schneiden leicht (ich habe das heute wieder selbstlos für euch getestet).

Die neuen Dosenöffner, von denen ich auch einen mein eigen nenne, machen runde (nicht schneidende) Kanten, wenn man damit Dosen öffnet. Und diese Kanten schneiden nicht beim Reinigen. Man kommt zwar etwas mühsamer an das Produkt dahinter, doch dann kann man ohne Schneidegefahr damit hantieren.

Trotzdem muss ich gestehen, dass ich doch erst immer die Aufziehvariante nutze, wenn ich eine Dose öffne in der Hoffnung nichtsdestotrotz unversehrt den Gesamtbearbeitungsprozess in meiner Küche zu überstehen. DHSZ
28.8.10 13:56


Immer dieser Ärger mit den Taschen

Ich habe mehr als eine Tasche. Auch etwas mehr als zwei. Aber ich bremse meinen Kaufdrang (der bei Taschen etwas forciert ist) doch so weit, dass ich theoretisch die Möglichkeit hätte, all meine Taschen zu nutzen.

Das Problem ist allerdings die Vorortverfügbarkeit und der adäquate Tascheninhalt. Ich kenne Leute, die regelmäßig ihre Haupttaschen wechseln und dennoch in der Lage sind, alle wichtigen Sachen auch immer bei sich zu tragen.

Nun bin ich der Auffassung, dass es sehr viele wichtige Sachen gibt, die man ständig bei sich trägt und tatsächlich werde ich meine (nicht häufig gewechselte Normal-)Tasche bald wieder durchforsten müssen, um sie etwas leichter zu machen und vielleicht 50 % der nicht immer notwendigen Sachen wieder herauszunehmen. Ich scheitere aber schon fast dabei, immer wieder alle wichtigen Sachen in manchmal verwendete (Klein-)Taschen auszulagern. Haben die Leute alles mehrfach (bei Karten und Ausweispapieren sicherlich ein komplexerer Prozess)? Wird jeden Abend die ganze Tasche ausgeleert in unterschiedliche Kategorienboxen und dann alles entweder sortiert oder einfach reingekippt in die zum aktuellen Styling passende Tasche? Es ist mir ein Rätsel.

Ich scheitere schon nahezu an der Ausstattung der Kleintasche (nur ganz notwendige Dinge) bzw. häufig an der Vorortverfügbarkeit von Taschen. Zwar habe ich bereits unterschiedliche Depots, aber auch die wandern mal bei Nutzung und sind dann wieder unbesetzt. So musste ich heute tatsächlich den Einkaufskorb für meine Badesachen verwenden, weil meine sonst genutzte Auto-Einkaufstasche mysteriöserweise nicht von selbst in mein Auto zurückgewandert war.

Ich vertrete auch durchaus die Ansicht, dass Taschen ein Eigenleben haben und nicht immer an mein Bestes, sondern vor allem an ihr Bestes denken. Aber ich werde weiterhin versuchen, diese Mysterien zu ergründen!
22.8.10 13:33


Das Sommerdrama mit den Füßen

Ja, ich muss es gestehen. In meinem Eigentum befinden sich etwas mehr als 5 Paar Schuhe, die der "durchschnittliche" Mann angeblich sein eigen nennt.

Für Frauen ist das ja auch schwerer, weil man unterschiedliche Formen, Absatzhöhen und Gestaltungsvarianten berücksichtigen muss und evtl. auch einfach mal total gut aussehende Exemplare erwirbt, die im Alltag unter Umständen nicht wirklich tragbar sind.

Im Winter berücksichtige ich bei Schuhen auch immer etwas die (Nicht-)Rutschtauglichkeit, so dass meine Schuhe eher im nicht ganz abgehobenen Bereich liegen und damit völlig überraschenderweise weniger Problemstellen an meinen Füßen verursachen.

Im Sommer hingegen dürfen alle offenen Schuhe in direktem Fußkontakt in die Welt hinaus und plötzlich wird mir bewusst, an wievielen Stellen doch ein Schuh drücken kann. Ich versuche ja eh schon taktisch vorzugehen und jeden Tag einem anderen Paar den Vorzug zu geben. Aber damit geben sich meine Füße nicht zufrieden. Sie proben doch tatsächlich den Aufstand und wollen (sicherlich auch neben wechselndem Angebot) am liebsten tja was? Sie zicken bei flachen Schuhen, bei Riemchen, bei bestimmtem Belag an der Sohle, bei Absätzen unterschiedlichster Variationen (sagte ich schon, dass mein Schuhangebot nicht im ganz niedrigen Bereich liegt?), und wollen etwas ähnliches wie die eierlegende Wollmilchsau - ein im Leben der Frau nicht existierendes stets bequemes und attraktives Etwas. Die 2. Bedingung stellt mein Kopf, ich glaube, die Füße würden im Zweifel darauf verzichten.

Wie sicherlich jeder versteht, kann ich diesen Erpressungsversuchen nicht nachgeben und muss mich weiterhin dem Wettstreit mit den Füßen stellen. Mal schaun, was sie bis zum Ende der offenen Schuhsaison aus mir gemacht haben werden.

Ich hoffe auf euren (zumindest psychischen) Beistand.
13.8.10 15:40


Ich bin süchtig!

Sicherlich kennt jeder ein bestimmtes Suchtverhalten an sich, mag es auch an so einfachen Dingen wie Kartoffelchips, Schokolade oder sogar gewissen Fernsehserien auszumachen sein.

Meine Sucht ist auch in diese Kategorien einzuordnen. Ich will es gleich ganz offen gestehen. Ich mag nicht mehr Autofahren ohne ein Hörspiel oder Hörbuch zu hören. Es ist erstaunlich, wie intensiv man einer Geschichte trotz Straßenverkehr folgen kann. Man sollte allerdings den Weg kennen, den man fahren möchte, denn zumindest bei mir vertragen sich Wegsuche und gespanntes Lauschen von einer fesselnden Geschichte nicht so wirklich miteinander.

Bei Hörbüchern finde ich es faszinierend, wie ausdrucksstark Schauspieler oder hier -sprecher sein können, um unterschiedliche Personen oder Nuancen an den Hörer weiterzugeben. Da werden Stimmen ganz tief, hoch, Dialekte werden eingesetzt oder unterschiedliche Betonungen und Sprechrhythmen. Manchmal könnte ich mich völlig in solch einer Geschichte verlieren, wobei das natürlich durch die nichtsdestotrotz vorhandene Konzentration auf den normalen Straßenverkehr etwas im Rahmen gehalten wird.

Bei Hörbüchern muss ich auch nicht permanent umschalten wie z.B. bei Radiosendern, wo grundsätzlich immer eine wenig geliebte Einlage der nachfolgt, die mich dazu bewogen hat, diesem Programm meine Aufmerksamkeit zu schenken.
31.7.10 14:55


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